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Human Rights

Probleme bei der Einführung des Euro

   Tue 12/12/2000

D66 hat die Warnung beunruhigt zur Kenntnis genommen, die Europas größte Einzelhandelskonzerne in einem offenen Brief an die europäischen Finanzminister ausgesprochen haben, dass nämlich der Geldverkehr bei der Einführung des Euro Anfang 2002 ins Stocken geraten wird. Der Einzelhandel stützt sich bei dieser Warnung auf Untersuchungen von Insead und der Wissenschaftlichen Hochschule für Unternehmensführung in Koblenz. Um Probleme zum Zeitpunkt der Einführung zu vermeiden, möchte die Wirtschaft, dass Verbraucher schon vor dem 1. Januar 2002 Euro-Geld einwechseln können. Niederländische Verbraucher können Ende 2001 über ein sogenanntes "Lachs-Set" verfügen, in dem von allen Euro-Münzen jeweils ein Exemplar enthalten ist.

Teilt die Kommission unsere Meinung, dass eine chaotische Einführung des Euro die öffentliche Unterstützung für die europäische Währung ernsthaft beeinträchtigen könnte?

 

Aus welchem Grund können Verbraucher vor der Einführung des Euro noch keine Euro-Banknoten bekommen?

 

Teilt die Kommission unsere Auffassung, dass die Ausgabe einer symbolischen Menge Münzen für Werbungszwecke, wie das niederländische "Lachs-Set", die Gefahr, dass der Geldverkehr am 1. Januar 2002 ins Stocken gerät, nicht beseitigt?

 

Teilt die Kommission unsere Meinung, dass Privatpersonen vor dem 1. Januar 2002 nicht nur über Münzen, sondern auch über Banknoten verfügen können sollten, damit die Einführung ein Erfolg wird?

 

Beabsichtigt die Kommission, aus den Initiativen, die die Mitgliedstaaten nun unabhängig voneinander entfalten, eine Übersicht über die best practices zusammenzustellen?

 


http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-//EP//TEXT+WQ+E-2000-2988+0+DOC+XML+V0//DE